Managed Backup

Betreute Datensicherung & Wiederherstellung für Unternehmen

Backup endet nicht bei einer erfolgreichen Sicherung

Entscheidend ist, ob Daten und Systeme im Ernstfall zuverlässig wiederhergestellt werden können.

Eine Datensicherung ist nur dann wirklich belastbar, wenn klar definiert ist, was gesichert wird, wie häufig Sicherungen erfolgen, wo die Daten gespeichert werden und wie die Wiederherstellung funktioniert.

Deshalb betrachte ich Managed Backup nicht als einzelne Software oder als isolierten Backup-Job. Je nach vorhandener Infrastruktur kombiniere ich geeignete lokale und ausgelagerte Sicherungsziele, unterschiedliche Aufbewahrungszeiträume und passende Wiederherstellungswege zu einem abgestimmten Backup-Konzept.

Unterschiedliche Systeme brauchen unterschiedliche Sicherungswege

Ein einzelner Arbeitsplatz, ein Dateiserver, eine virtuelle Serverumgebung oder geschäftskritische Anwendungen stellen unterschiedliche Anforderungen an Sicherung, Aufbewahrung und Wiederanlauf. Deshalb setze ich nicht pauschal auf eine einzige Backup-Technologie, sondern wähle die eingesetzten Bausteine passend zum jeweiligen Workload und Schutzbedarf.

Wiederherstellung wird von Anfang an mitgeplant

Zu einem Managed-Backup-Konzept gehören nicht nur regelmäßige Sicherungen, sondern auch nachvollziehbare Wiederherstellungswege, Überwachung der Backup-Jobs und – wo sinnvoll – geplante Restore-Tests.

Individuell kombinierbare Backup-Architektur mit Produktivsystemen, Backup-Plattformen wie TERRA CLOUD Backup, Synology Active Backup und Proxmox Backup Server sowie lokalen, Cloud- und S3-Speicherzielen.

Sicherungsebenen und Speicherziele passend zum Workload

Je nach Infrastruktur und Wiederherstellungsanforderung kommen unterschiedliche Backup-Plattformen und Speicherziele zum Einsatz. TERRA CLOUD Backup ist dabei mein Standardbaustein für ausgelagerte und zentral betreute Backup-Szenarien. Lokale Sicherungsplattformen und zusätzliche Objektspeicher ergänzen das Konzept dort, wo sie technisch und betrieblich sinnvoll sind.

TERRA CLOUD Backup

TERRA CLOUD Backup setze ich als Standard für ausgelagerte und zentral verwaltete Sicherungen geeigneter physischer und virtueller Systeme ein.

Die Plattform arbeitet mit Backup-Agent, zentralem Portal und Cloud-Vault. Die Kommunikation erfolgt verschlüsselt; Sicherungsjobs, Zustände und Wiederherstellungen lassen sich zentral administrieren und in den laufenden Managed-Betrieb einbinden.

Synology Active Backup

Für geeignete lokale Umgebungen setze ich Synology Active Backup for Business als zentrale Backup-Plattform ein.

Unterstützt werden unter anderem physische Windows- und Linux-Server sowie PCs und virtuelle Systeme. Inkrementelle Sicherungen, Deduplizierung und unterschiedliche Restore-Verfahren ermöglichen eine zentrale Sicherung verschiedener Workloads auf einer Synology-Plattform.

S3-Objektspeicher

Für geeignete Backup-Lösungen kann S3-kompatibler Objektspeicher als zusätzliche ausgelagerte Sicherungsebene eingesetzt werden.

Primär setze ich hierfür auf Impossible Cloud. Der europäische Object Storage unterstützt unter anderem Verschlüsselung, Versionierung und Object Lock für unveränderbare Backup-Daten. Je nach Umgebung kann alternativ TERRA CLOUD S3 Storage eingesetzt werden.

Die Plattform folgt dem Sicherungskonzept – nicht umgekehrt.

TERRA CLOUD Backup bildet aktuell meinen Standard für ausgelagerte Managed-Backup-Szenarien. Synology ergänzt lokale Sicherungswege, während S3-Objektspeicher als zusätzliche externe Speicherebene eingebunden werden kann. Welche Kombination eingesetzt wird, richtet sich nach Workload, Wiederherstellungsanforderungen und Schutzbedarf.

Proxmox Backup Server für Proxmox-Umgebungen

Spezialisierte Backup-Plattform für virtuelle Maschinen und Container

Für Proxmox-VE-Umgebungen setze ich Proxmox Backup Server als speziell auf die Virtualisierungsplattform abgestimmten Backup-Baustein ein. Sicherung, Verifikation und Wiederherstellung lassen sich dadurch eng mit der vorhandenen Proxmox-Infrastruktur verzahnen.

PBS ersetzt dabei nicht das übergeordnete Backup-Konzept. Speicherziele, zusätzliche Sicherungskopien, Aufbewahrung und Wiederherstellungswege werden weiterhin passend zur Bedeutung der betriebenen Systeme geplant.

Inkrementell & dedupliziert

Proxmox Backup Server überträgt bei Folgesicherungen nur relevante Änderungen und speichert identische Datenblöcke dedupliziert. Dadurch lassen sich Speicherbedarf und zu übertragende Datenmengen effizient reduzieren.

Integritätsprüfung

Prüfsummen und geplante Verifikationsaufgaben unterstützen die regelmäßige Kontrolle vorhandener Sicherungsdaten und lassen sich in den laufenden Backup-Betrieb einbeziehen.

Remote-Synchronisation

Backup-Datastores können zwischen Proxmox-Backup-Systemen synchronisiert werden. Damit lassen sich zusätzliche Sicherungskopien an getrennten Standorten in eine passende Backup-Architektur integrieren.

S3-Storage ab PBS 4.2

Seit Proxmox Backup Server 4.2 können S3-kompatible Object Stores als Backup-Storage-Backend eingesetzt werden. Die konkrete Einbindung plane ich passend zum jeweiligen Speicher- und Wiederherstellungskonzept.

Für Proxmox-Umgebungen gezielt eingesetzt

Proxmox Backup Server kommt dort zum Einsatz, wo Proxmox VE betrieben wird und die enge Integration technisch sinnvoll ist. Andere Workloads sichere ich über die jeweils passende Backup-Plattform. Weitere Informationen finden Sie unter Proxmox Virtualisierung & Backup .

Wiederherstellung als Teil des Backup-Betriebs

Eine erfolgreiche Sicherung ist erst dann belastbar, wenn auch der Weg zurück definiert und überprüfbar ist.

Bereits bei der Planung berücksichtige ich, welche Daten, Anwendungen oder Systeme im Störungsfall wiederhergestellt werden müssen. Welcher Restore-Weg sinnvoll ist, richtet sich dabei nach dem betroffenen System, dem verfügbaren Sicherungsstand und den jeweiligen Wiederherstellungsanforderungen.

Infografik zum geplanten Wiederherstellungsprozess von der Erkennung einer Störung über die Auswahl des Sicherungsstands bis zur Prüfung der Wiederherstellung.
Der Wiederherstellungsweg gehört zur Dokumentation.

Relevante Systeme, Sicherungsziele, Wiederherstellungswege und Zuständigkeiten werden nachvollziehbar festgehalten, damit im Störungsfall nicht erst geklärt werden muss, wie eine Rücksicherung grundsätzlich erfolgen soll.

Monitoring & Fehlerbehandlung

Backup-Jobs sollten nicht nur eingerichtet, sondern im laufenden Betrieb überwacht und nachvollziehbar betreut werden.

  • Überwachung erfolgreicher, fehlgeschlagener oder unvollständiger Sicherungen
  • Bewertung relevanter Fehlermeldungen und Auffälligkeiten
  • Fehleranalyse und geeignete Folgemaßnahmen im vereinbarten Leistungsumfang
  • Nachvollziehbare Dokumentation relevanter Störungen und Anpassungen

Kapazität, Aufbewahrung & Änderungen

Eine Backup-Umgebung verändert sich mit der produktiven IT. Speicherbedarf, Aufbewahrung und geschützte Systeme müssen deshalb regelmäßig zur tatsächlichen Umgebung passen.

  • Beobachtung von Speicherverbrauch und verfügbaren Kapazitäten
  • Anpassung von Aufbewahrung und Sicherungsumfang bei veränderten Anforderungen
  • Einbindung neuer oder geänderter Systeme in das Sicherungskonzept
  • Überprüfung bestehender Sicherungswege bei Änderungen der Infrastruktur

Managed Backup mit Orientierung an BSI IT-Grundschutz und DIN SPEC 27076

Datensicherung ist ein technischer und organisatorischer Prozess. Welche Systeme gesichert werden, wie häufig Sicherungen erfolgen, wie lange Sicherungsstände aufbewahrt werden und wie eine Wiederherstellung durchgeführt wird, sollte deshalb nachvollziehbar geplant und dokumentiert sein.

BSI IT-Grundschutz: Backup und Restore gemeinsam planen

Der BSI IT-Grundschutz behandelt die Datensicherung im Baustein CON.3 „Datensicherungskonzept“. Dabei gehört zu einem vollständigen Konzept nicht nur die Erstellung von Backups, sondern ausdrücklich auch die Wiederherstellung der gesicherten Daten und Systeme.

Berücksichtigt werden unter anderem Sicherungsumfang, Sicherungsintervalle, Aufbewahrung, Zuständigkeiten und der maximal tolerierbare Datenverlust. Auch die regelmäßige Prüfung, ob Sicherungen verwendbar und Daten wiederherstellbar sind, gehört zu einem belastbaren Datensicherungskonzept.

Diese Anforderungen fließen in den Managed-Betrieb ein

Genau deshalb betrachte ich Backup nicht als einmal eingerichteten Sicherungsjob. Sicherungswege, Speicherziele und Aufbewahrung werden passend zur jeweiligen Umgebung geplant und anschließend im laufenden Betrieb überwacht und bei Veränderungen angepasst.

Wiederherstellungswege und – abhängig vom vereinbarten Leistungsumfang – geplante Restore-Tests ergänzen die technische Sicherung. So wird nicht nur betrachtet, ob ein Backup-Job erfolgreich abgeschlossen wurde, sondern auch, wie Daten oder Systeme im Störungsfall wieder bereitgestellt werden können.

DIN SPEC 27076: Datensicherung passend zum tatsächlichen Risiko

Die DIN SPEC 27076 bildet die Grundlage des CyberRisikoChecks für kleine und Kleinstunternehmen. Dabei wird die IT-Sicherheitslage strukturiert bewertet und aus den festgestellten Risiken werden konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet.

Für die Datensicherung bedeutet das: Nicht jedes System benötigt dieselbe Sicherungsarchitektur. Sicherungsintervalle, Aufbewahrungszeiten, zusätzliche Kopien und Wiederherstellungsanforderungen sollten sich an der Bedeutung der Daten und Systeme sowie an den möglichen Folgen eines Ausfalls oder Datenverlusts orientieren.

Orientierung für ein nachvollziehbares Backup-Konzept

Die Orientierung am BSI IT-Grundschutz und an der DIN SPEC 27076 fließt in Planung und Betreuung durch smey-IT e.K. ein. Entscheidend bleibt dabei ein zur tatsächlichen Infrastruktur und zum Schutzbedarf passendes Sicherungs- und Wiederherstellungskonzept.

Managed Backup durch smey-IT e.K.

Von der Sicherungsplanung bis zur Wiederherstellung bleibt die Backup-Umgebung betreut.

Managed Backup bedeutet für mich nicht, lediglich eine Backup-Software einzurichten. Ich plane die Sicherungswege passend zur vorhandenen Infrastruktur, nehme die erforderlichen Systeme in die Sicherung auf und binde die eingesetzten Plattformen in einen nachvollziehbaren Betriebsprozess ein.

Welche Technologien zum Einsatz kommen, richtet sich nach Workload, Schutzbedarf und Wiederherstellungsanforderungen. TERRA CLOUD Backup, Synology Active Backup for Business, Proxmox Backup Server und S3-Objektspeicher können dabei unterschiedliche Aufgaben innerhalb desselben Sicherungskonzepts übernehmen.

01 · Planung

Sicherungsbedarf festlegen

Relevante Systeme, Datenbestände, Intervalle, Aufbewahrung und Wiederherstellungsanforderungen werden gemeinsam betrachtet.

02 · Umsetzung

Backup-Umgebung einrichten

Backup-Plattformen, Speicherziele und Sicherungsjobs werden passend zur vorgesehenen Architektur eingerichtet und dokumentiert.

03 · Betrieb

Sicherungen überwachen

Backup-Ergebnisse, Fehler und relevante Kapazitäten werden im vereinbarten Leistungsumfang laufend betreut.

04 · Recovery

Wiederherstellung vorbereiten

Restore-Wege werden dokumentiert und können abhängig von System und Leistungsumfang durch geplante Wiederherstellungsprüfungen ergänzt werden.

Technologie bleibt austauschbar – das Sicherungskonzept bleibt bestehen.

Neue Backup-Plattformen oder Speicherziele können ergänzt werden, wenn sie technisch und betrieblich zur jeweiligen Umgebung passen. Entscheidend ist nicht ein einzelnes Produkt, sondern ein dauerhaft betreibbares Sicherungs- und Wiederherstellungskonzept.

Backup & Wiederherstellung passend zur vorhandenen IT planen

Welche Sicherungsarchitektur sinnvoll ist, hängt von den vorhandenen Systemen, dem Schutzbedarf und den Anforderungen an Wiederherstellung und Verfügbarkeit ab.

Ich prüfe die bestehende Umgebung und bespreche mit Ihnen, welche Kombination aus lokaler Sicherung, Cloud-Backup und zusätzlicher ausgelagerter Speicherebene für Ihr Unternehmen geeignet ist.

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